Branwulf Flimmerfaust

Description:

Branwulf stammt von einem wilden Hjallskar-Stamm eines nicht näher bekannten Dorfes, vermutlich an der Grenze zu Varnaland. Die Familie wurde von den Dörflern gemieden, der Vater soll angeblich ein Bjarnwulf sein, die Mutter verstarb bei der Geburt des einzigen Sohnes. Alten Legenden zufolge, besitzen die Bjarnwulf das Blut des Totenwächters Högrir.
Ein gefallener Hjallskar-Krieger, der von einem Wolf getötet wird, erhält die Chance aus Aseholm, der Stadt der Toten, wieder zurückzukehren. Bislang ist das – so die Legende – nur drei Kriegern gelungen: Dem Krieger und Seefahrer Bjarn und seinen Söhne Bran und Beorn. Sie kamen nach Aseholm und traten dort vor Högrir, dem Wächter des Ebenholzportales, das die Welt der Toten von den Lebenden trennt. Er stellte sie vor die Wahl zu kämpfen – oder für immer zu bleiben!
Sie nahmen den Kampf auf, bissen Högrir die Kehle durch und verspeisten ihn – somit öffnete sich ihnen das Tor zurück in die Welt der Lebenden. Dennoch waren ihre Körper tot und somit zu einem unheiligen eweigen Leben verdammt. Sie aßen das Fleisch der Wölfe, tranken ihr Blut. Am Tage waren sie Menschen, Wölfe in der Nacht. Auf ewig und immerdar.
Högrir indes wurde aus seinen eigenen Überresten neu erschaffen, damit er weiter die Pforte bewachten konnte.
Branwulf galt schon als Kind als wild und blutdürstig, ging keinem Streit aus dem Weg. Sein Gefallen am Töten reichte so weit, daß er schließlich sogar seinen Vater erschlug. Doch der Vater riß ihm im Kampf eine schreckliche Wunde. Er drohte zu sterben und ging zu einer Frau in den Wäldern, die als die Uhlemadda bekannt war.Sie soll dem Belerashor-Kult angehören. Paktierer sollen nahezu Unverwundbar sein. Wahr ist, daß ihre Wunden rasend schnell heilen.
Branwulf wurde nicht nur ein treuer Anhänger, Uhlemadda wurde quasi seine Ziehmutter. Sie hatte ihn so sehr in ihrem Bann, daß er jeden Befehl von ihr ausführte. Kurz vor ihrem Tod gab sie Branwulf noch ein Geschenk: Sie stürzte sich in die Flammen, Branwulf griff sie und versuchte sie hervorzuziehen. Die Flammen hatten jedoch bereits ihren Körper umschlossen. Seine Hände fingen Feuer und brannten auch noch, als Uhlemadda zu Asche verglüht und das Feuer längst aus war. Einen Teil ihrer Macht hatte sie so Branwulf im Tode gespendet.
Es ist nur bekannt, daß Branwulf die Gegend, in der er gelebt hat, verließ – eine Spur der Zerstörung hinter sich lassend. Von Uhlemadda hatte er gehört, daß es im Norden, im gläsernen Schwert, einem mächtigen Gebirge welches Heland und Varnaland voneinander abgrenzt, einen Berg namens Gwinginangi gibt, wo der sagenhafte Eispalast Hanögi liegen soll. Ranulf Wyrmtöter, der stärkste und mutigste Krieger der je gelebt hatte – vor über 500 Jahren – soll hier zusammen mit seinen unzähligen Besitztümern bestattet sein. Unter anderem auch ein Streitwagen, gezogen von einem Schreckensbären.
Branwulf diesen Berg gefunden und einen Teil der dort versteckten magischen Artefakte an sich genommen. Zu seiner Beute gehörten neben dem Streitwagen Sieben goldene Speere; damit hat Ranulf Wyrmtöter einen uralten Gletscherdrachen zur Strecke gebracht. Einen Streithammer, den Branwulf ebenfalls mit sich führt, dürfte jedoch nicht aus der Beute des Wyrmtöter stammen. Vermutlich ist es ein unheiliges Artefakt.

Bio:

Branwulf Flimmerfaust

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