Draios Berul

Description:

Ein zum Bösen konvertierter Druide und Hexenmeister und einer der Neun Diener des Blutrabe. Durch eine Liason mit der Herrin des Firns, Silronde, erhielt er nahezu unermessliche Macht, die er in die Dienste des Grauen Prinzen stellte, dabei aber eigene Pläne verfolgte. Als die Kunichlichen die Seeschlacht im Korinnen-Graben zu ihren Gunsten entschied, erlitt auch Silronde eine Niederlage. Sie erkannte, das der Plan des Grauen Prinzen zum Scheitern verurteilt war, ließ Berul fallen und verschwand. Berul war jedoch so von Größenwahn und Machtgier geblendet, das er glaubte auch ohne ihre Hilfe ans Ziel zu kommen. In einem blutigen Ritual unternahm er einen letzten Versuch, die Helden des Kunichs, die fortwährend seine Pläne vereitelten, zu töten. Die Helden spürten ihn jedoch in seinem Versteck unter dem Garten der Feuerlilien auf und setzten seinem dunklen Treiben ein Ende.

Berul wurde vor 91 Jahren geboren. Die Mutter vermutlich eine Tochter der Runen, der Vater ein soll Halbelf gewesen sein. Gerüchte sprechen sogar davon, daß er dunkelelfisches Blut besaß; andere wiederum behaupten, er stamme von einer Rasse dunkelelfischer Vampire, die vor langer Zeit in Norroth lebten; ihr Geschlecht ist jedoch ausgerottet.
Berul soll bereits im Kindesalter eine natürliche hexerische Gabe besessen haben. Nachdem seine Mutter einem wütenden Dorfmob zum Opfer fiel, tauchte Berul im Knabenalter in den Wäldern unter. Schon damals hatte er nicht nur die Gabe mit Tieren zu sprechen, sondern auch Gewalt über sie ausüben zu können. Bald kam er zurück, mit einer Horde Wölfe im Schlepptau und ließ diese über die Dorfbewohner herfallen. Dann verschwand er Jahrelang in den Wäldern, führte ein einsiedlerisches Leben als Druide.
Etwa Zehn Jahre vergingen. Er bemühte sich – unter falschem Namen – um eine Aufnahme in das OAC (Obscuratorium Arcana Corraifaerion). Aus Berichten war zu entnehmen, das Berul als grausam, gewalttätig, intrigant, von apokalyptischen Visionen geplagt und wahnsinnig sei. Die OAC jagte ihn darufhin zum Tartarus – er schwor bittere Rache. Ein schrecklicher Hagelsturm vernichtete das Gebäude des Obscuratoriums in der chorraiischen Handelsstadt Chorraifaer, einige der Magier sollen von Bäumen getötet worden sein.
Berul verließ kurz darauf das Land nach Osten. Augenzeugen sprechen von einem Orkstamm, der von einem Menschen angeführt wurde, auf den die Beschreibung Beruls passte. Es trieb ihn immer weiter in den Osten, wo er vermutlich beabsichtigte irgendwo das Gebirge in Richtung Norroth zu überqueren. Dort verlor sich dann seine Spur. Die Pelorus Iluminata, die Berul auf den Fersen war, erfuhr, das er sich für eine Stadt namens Xir’Xatra interessierte.
Nachdem er viele Jahre verschwunden war, tauchte er vor ein paar Monaten wieder unverhofft in Albaron auf, genauer gesagt in der Baronie Grindelwald. Und er wurde sogar in Begleitung einer Elfe gesehen, deren Haut so weiß wie der Schnee sei und ihr Haar und die Augen gleich blau leuchtenden Saphiren. Ihr Name: Silronde. Es ist unklar, wie dieses Bündnis zustande kam.Die Hexe, eine unsterbliche Hochelfe, war Berul an Mächtigkeit überlegen – doch sie schenkte Berul einen Teil ihrer Macht. Beide halfen dem Grauen Prinzen, den Berul vermutlich in Xir’Xatra kennenlernte, seine finsteren Pläne zu verwirklichen…

Bio:

Draios Berul

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