Chorraion

  • Lage: Nördliche Hemisphäre, Kontinent Aydalae
  • Währung: Güldbatzen

Chorraion grenzt im Norden an Albaron an. Derzeit herrscht Waffenruhe. Die Chorraier gelten als besonders Stur und Eigensinnig und lösen ihre Probleme gerne auf ihre eigene Art. Sie gehen lieber unter, als Hilfe anzunehmen.

Derzeit befindet sich Chorraion im Ausnahmezustand. Der Norden ist von Orks besetzt.

Die Chorraiden, sind von hohem Wuchs und harschem Erscheinungsbild. Sie haben eine oftmals helle Hautfarbe, auffallend oft rotes Haar, daß sie lang und zum Zopf gebunden tragen. In einigen Teilen des Landes tragen sogar die Männer rockähnliche Beinkleider, worauf sie allerdings sehr stolz sind. Sie gelten als darüber hinaus als prahlfreudig, streitstüchtig und trinkfest, ganz ähnlich ihren Nachbarn, den Helandern. Chorriden leben in großen Sippen, Clans genannt. Das Oberhaupt eines Clans ist der Dhancaeir, sein Wort entscheidet über Leben und Tod der Gemeinschaft. Zwar regiert ein Hochkönig das Land, doch dieser ist meist weit fort von den zahllosen Streitigkeiten der Clans untereinander, die sie nicht selten bis aufs Blut über Generationen hinweg befehden. Nur in Zeiten allergrößter Not, wie zum Beispiel ein Krieg, werden dann auch die ärgsten Streitigkeiten vorübergehend auf Eis gelegt, bis die grenzübergreifenden Probleme gelöst sind.

Das Land hat 3 Provinzen: Clandaraan, Thurannon, Dhunacain.

Clandaraan liegt im Nordwesten des Landes. Hier ist man besonders Stolz auf Tradition, und die besagt auch, daß die Männer Röcke tragen. Clandaraaner gelten als besonders schnell beleidigt.

Thurannon im Süden gibt sich kultivierter. Hier sind die Sitten nicht ganz so rauh. Thuranner halten sich eindeutig für etwas besseres, als die Menschen Clandaraans und Dhunacains. Sie müssen ständig ihre Überlegenheit demonstrieren und sind geradezu begierig darauf, Krieg zu führen – sei es nur im eigenen Land.

Dhunacain im Osten gilt als verschroben und hinterwäldlerisch. Oft als Bauernadel werden die Clans in ihren düsteren Trutzburgen beschimpft. Ihre Blutsbande ist besonders stark, wer ihre Familienehre beschmutzt, hat einen Feind fürs Leben. Sie gelten als mürrisch, extrem abergläubisch, streitlustig und müssen ihre Kräfte andauernd in irgendwelchen Wettstreitigkeiten untereinander beweisen.

Neben Menschen leben hier auch Halblinge und Auelfen.

Hauptstadt: Chorraifaer, Kenderlor ist eine wichtige Handelsstadt, Die “Stelzenstadt” Havun ist das Zentrum des Flößerhandels, Die Festung St. Arindel beherbergt die Dämonenjäger zu St. Arindel.

Alle Städte die ein “dun” Vorstehen haben sind wichtige Clanburgen der Lerds,
 
Die Grenze zu Heland markiert der Fluss Tarrak im Norden sowie das Tarrak-Gebirge. Rechts davon enden die Reichsgrenzen Chorraions etwa an der Nordspitze des Nebelsees, darüber beginnt Niemandsland. Thorms Hand war dereinst ein Außenposten des Zwergenreiches Dar Amnuil, daß flußaufwärts noch weiter im Norden liegt (nicht mehr auf der Karte). Die Windgrasöde wird von Orkvölkern kontrolliert, ist aber größtenteils einfach nur Brachland.
 
Die Reichsgrenze zu Albaron markiert der Fluss Sebron tief im Süden, der nur teilweise auf der Karte zu sehen ist.
 
Chorraion wird von den Lerds, Clanführer großer Sippen, regiert. Sie bilden einen Hochkönig, der in Zeiten der Not die Sippen zusammentrommelt. Ansonsten sorgen die Clans unabhängig für Recht und Ordnung, wesehalb es oft Zoff untereinander gibt. Auch gibt es immer wieder mal Reibereien mit den Helandiern, wie die Einwohner Helands heißen, doch aufgrund des unwegsamen und wenig besiedelten Geländes kommt es zu keinen Armeeschiebereien. Man überfällt sich hin und wieder gegenseitig mit kleineren Gruppen und holt sich halt, was man braucht.
 
Die Ärgsten Gefahren lauern in Chorraion und umliegenden Ländern im Land selbst: Orkverbände in den Wäldern, Trolle und Riesen in den Gebirgen, im Tarrak-Massiv und den Blutzähnen lauert gar noch schlimmeres, das einstige Zwergenreich hat mit Dämonenbefall u. ä. zu kämpfen.
 
In der Nähe der Flüsse Amnuil und Arinduin sowie am Arindel-See ist ein Aufenthalt generell nur bedingt zu empfehlen, plötzlich aufkommende Nebelschwaden hüllen Reisende ein – meist das letzte ihrere Lebenszeichen.

Chorraion

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