Ostika-Imperium

  • Lage:
  • Regent:
  • Hauptstadt:
  • Religionen:
  • Sprachen:
  • Währung:

Das Reich erlebte seine Blütezeit vor 600 bis vor 200 Jahren. Das Reich ist noch immer groß und mächtig, jedoch hat es seinen Zenit überschritten. Es leidet unter den typischen Symptomen einer sterbenden Weltmacht: Bürokratie, Dekadenz und innere Gespaltenheit.

Obgleich das politische System demokratische Züge besitzt, ist der kaiserliche Imperator höchste (und alleinige) Macht im Staat. Der erste Imperator erhielt von den Göttern die Macht zu Herrschen. Ihm wurde das Thyrinnische Drachenfeuer gegeben. Solange die Linie der Imperatoren bestand, würde es nie erlöschen. Das Feuer ist ein Symbol, daß dem Volk Stärke verleiht und dem Herrscher uneingeschränkte Befugnisse erteilt. Aber die Flamme bedeutet auch tatsächliche Macht, denn sie kann die thyrinnischen Drachenreiter herbeirufen. Jene geflügelten Heerscharen dienen dem kaiserlichen Imperator und dem Volk von Ostaria durch einen uralten Schwur, ein Bund. Die Flamme selbst ist gefangen in einem Zepter, daß der Kaiser bei sich trägt. Damit sich das Volk stets an diesen Bund und an die Macht des Feuers erinnert, brennt im höchsten Turm der Hauptstadt des Reiches, eine ewige Flamme. Erlischt sie, signalisiert dies das Ende der kaiserlichen Linie und des Bundes mit den Drachen. Dann würde ein neuer Bund geschmiedet werden müssen, ansonsten droht dem Reich der Untergang.

Die ersten Imperatoren nutzten diese Macht, um Ostika zum mächtigsten Reich seiner Zeit zu machen. Sie sahen sich als ein Volk, auserwählt über die Welten zu herrschen. Sie bauten Städte aus Marmor und erweiterten ständig ihre Landesgrenzen. Anfangs waren ihre Kriegsbemühungen von wenig Erfolg gekrönt, doch es währte nicht lange, da die eiserne Faust der Eroberung mit einem Hammerschlag auf die umliegenden Länger herniederfuhr. Zuständig für den raschen Erfolg sollten die Auguren von Adamantia sein, Menschen, die mit der Gabe der Vorhersehung gesegnet waren. Diese Aufgabe übernahm später das Orakel von Magramor.

Die Auguren wurden mit weißer Haut und Silberblick geboren. Sie waren blind, doch sehend. Sie wurden ausschließlich auf Adamantia, einer Insel inmitten des Cherubicons, nahe der Mündung in die Zulamische See, geboren. Diesen Standort wählte man für den Bau einer großen, weißen Stadt mit hohen Mauern: Magramor. Und inmitten der Stadt wurde der Tempel der Auguren errichtet. Als dieser später bei einem Erdbeben einstürzte, errichtete man einen noch prachtvolleren Tempel auf der linken Uferseite des Cherubicons.

Noch heute ist Adamantia die Urba Antiqua, die Altstadt von Ostaria (auch Urba Imperia, Stadt des Kaisers genannt), währned man das „neue“ Magramor auf der rechten Uferseite des Cherubicons neu plante und baute.

Einmal im Jahr erscheint das Orakel, das immer eine Frau ist, und verkündet die gewonnenen Erkenntnisse, die verborgen hinter den mächtigen Tempelmauern gewonnen werden, dem Volk. Das Orakel kann aber jederzeit eine Verkündung ausrufen. Nie sieht man die eigentlichen Auguren, die Zeit ihres Lebens im Tempel leben, verborgen vor den Augen der Öffentlichkeit, und die wahren Urheber der Weissagungen sein dürften – denn noch immer werden die Menschen mit dem Silberblick auf Adamantia geboren…

So deuteten die Auguren die Kriegsgeschicke des Reiches und der Kaiser nahm ihren Rat an. Bald herrschte Ostaria über den Großteil der südlichen Hemisphäre – wenn auch nur kurze Zeit, denn die Kriege sollten nie enden.

Es gab in der Vergangenheit (und aktuell gibt es sie noch) Konflikte mit den elf Ebräischen Stämme, die dereinst das mächtige Land Ebr bildeten.

Ostika ist offen im Krieg mit dem Lande Asher. Babylos, die Hauptstadt Ashers, ist die zweitgrößte Stadt Pagerias. Sie beherrschen das Meer bis zu den Syläischen Inseln.

Die Ostarianer versuchen seit Urzeiten Maccawui zu anektieren und die dortigen Waldmenschen zu bezwingen, doch da man keine offene Feldschlachten schlagen kann, scheitert dieses Vorhaben. Dennoch werden immer wieder Legionen ausgerüstet, um es erneut zu versuchen.

Der Krieg mit Fharkosch existiert mehr auf dem Papier. Das Land ist weit, der Weg dorthin unwegsam. Einst haben sich mehrere Legionen des Kaisers durch hohe Bergpässe und mückenverseuchte Dschungel gekämpft um das Land zu befrieden. Sie nahmen es zwar, doch Generationen später eroberten die Fharkinai ihr Reich zurück. Ostika hatte die Provinz ohnehin Vergessen, es gab zu viele andere Konflikte beizulegen, sprich Kriege zu führen – sie schickten daher keine Unterstützung mehr und so wurde die Verteidigung der Besatzer zusehends schwächer – bis sie schließlich fiel. Es gibt schauerliche Gerüchte über den Fall der Städte durch abscheuliche Kreaturen, beschworen von Fharkinesischen Hexenmeistern, welche die Mauern eingerissen haben sollen. Andere sagen, der Dschungel selbst habe zugeschlagen.

Es gibt ebenfalls politische Spannungen mit Lycrea, das auf der nördlichen Hemisphäre liegt, an den Nordufern der zulamischen See, die maßgeblich ostikanisches Hoheitsgebiet ist. Doch Lycrea verfolgt eine Friedenspolitik und ist nicht an einem offenen Krieg mit dem Imperium interessiert. Dennoch brodelt es gewaltig im Polit-Kochtopf beider Nationen – denn es geht um den Besitz der Syläischen Inseln, die beide Länder für sich beanspruchen.

Nicht nur deswegen haben die letzten Kaiser des Reiches ihre Seestreitmacht ausgebaut.

Sie haben die gewaltigste Flotte aus Ruderkriegsschiffen ganz Pagerias aus dem Boden gestampft. Über 400 Biremen, Triremen und Quadriremen kontrollieren die Küsten und die offene See.

Die Ostikaer benötigen nicht nur deshalb viele Arbeitskräfte (auch die Patrizier, der aristokratische Stand Ostikas) sind von Sklaven abhängig. Sklave zu werden ist leicht. Man wird in einen Sklavenhaushalt hineingeboren, man wird zu einem Sklaven verurteilt, wenn man ein (schweres) Verbrechen begangen hat oder man verkauft sich selbst als Sklave, wenn man seine Schulden nicht zu tilgen vermag.

Doch es gibt nie genug Sklaven und so führen die ostikanischen Kriege, nicht nur um ihr Land zu mehren, sondern auch um neue Dienstkräfte zu anektieren. Aktuell hat es seit den letzten 200 Jahren keine Sklavenjäger mehr gegeben. Man kaufte Sklaven, z. B. aus dem fernen Kaschmarand oder Xi-Shuan, (beides Reiche am Südzipfel der südlichen Hemisphäre), oder man besorgte sie sich aus den tiefen Sumpfwäldern Maccawuis. Die ostikanischen Legionen führten seit Generationen dort einen zermürbenden Guerilliakrieg gegen die negroiden Barbarenhorden. Zwar kann man es nicht erobern, aber zur Sklavenbeschaffung taugt es allemal. Noch bis vor 200 Jahren stammte ein Großteil der Sklaven aus Maccawui, ja, es galt sogar als schick, in einem Patrizierhaushalt einen farbigen Diener zu besitzen. Zwar werden keine Sklaven – offiziell – mehr gejagt, doch das ist auch nötig. In Schulden gestützt oder sich eines Verbrechens schuldig gemacht, genügt um in den Sklavenstand zu gelangen.

Wenn alls Taktiken versagen, setzt der Kaiser auf ein uraltes Bündnis: er ruft die Drachenreiter von Thyrinnis zu Hilfe. Diese Krieger stammen ausnahmslos aus der Stadt Thyrinnis, die sich weit im Westen des Reiches befindet, an den Flanken eines hohen Berges. Sie werden von Geburt an auf ihre Aufgabe vorbereitet. Ein magisches Ritual verbindet sie mit ihrem Reittier auf Lebzeit. Stirbt der Reiter, stirbt auch das Reittier und umgekehrt.
Das Bündnis geht auf die Linie des ersten Kaisers von Ostika zurück. Die genauen Hintergründe sind einzig der Familie des Herrschers bekannt, sie werden streng unter Verschluß gehalten. Doch man sagt, das Blut der Drachen fließt durch ihre Adern.

Es gibt noch zwei weitere, kleinere und ebenfalls städisch bebaute Inseln unterhalb Adamantia: Aquata und Terrata. Der mächtige Palast der kaiserlichen Imperatoren nennt sich dem Palast des Himmels und das ist durchaus wörtlich zu verstehen, denn er wurde auf dem Plateau eines mächtigen, 300 Meter hohen Felsens errichtet, der Hand Vralins .

Kaiserlicher Imperator,
Septimus Maximo Galva., kaiserlicher Imperator
Sohn des Lucius Ovitor Galva
Sohn der Frenetia
Casimo, Remax = Söhne
Cosima, Massia, Nunzia, Vanilia = Töchter
Atilan, römischer Kriegsheld

Es gibt vier große Magierakademien im ostarianischen Imperium:

Das Mystische Magisterium ist eine Art Magie-Universität in der alle Schulen vertreten sind.

Hallen des Bannsiegelzirkels zu Magramor (Beherrschung, Hüter der Weltspalten)
Adeptus Mystikus ???

Academia Custodia Quintessenzium (Hervorrufung, Verwandlung)
Adeptus Mystikus Quintilius Septimo Lupan

Ocultes Arcanum des verborgenen Wissens (Erkenntnis)
Adeptus Mystikus Sakuros von Eliasil

Es gibt aber auch den Hexenzirkel der 7 Türme. Jene sind überall im ostarianischen Reich verteilt, doch alle 7 Jahre treffen sie sich zu einer geheimen Ratsversammlung, einer Art Hexerkongreß bei dem philosophiert und gestritten wird.

Das Nocturne Purifikat. Keine Magie-Institution im eigentlichen Sinne. Eine Gruppe Asmodianischer Weltuntergangs-Fanatiker, die dem Wächter des Schattens huldigen. Diese nichtpersonifizierte Erscheinung, vermutlich eine Mondfinsternis, hüllt die Welt in schwärzestes Dunkel. Die Anhänger des Purifikats werden seit Generationen auf dieses Ereignis eingeschworen. Niemand weiß genau, was dann genau geschehen wird, denn die Fanatiker legen ein Schweigegelübde ab, bei dem sie sich die Zungen herausschneiden oder die Stimmbänder durchtrennen. Es steht zu befürchten, daß sie kollektiven Selbstmord begehen und/oder so viele „Glaubensschwache“ bei der Selbstopferung behilflich sein werden.

Ostika-Imperium

Pageria DerKunich