JanuarFebruar 2012

Aufgrund Platzmangels erscheint das Memorandum nur als reiner Text

Paria: noch immer jagen kunichliche Truppen versprengte Hextor-Anhänger im cataarer Untergrund.
Ein erneuter Vorstoß zu der in Nebel gehüllten Festung Sagorath schlug widerum fehl. Vierzehn tapfere Krieger starben oder sind unauffindbar. Naimodias Salindor glaubt die Quelle des Nebels befände sich an einem anderen… Ort. Uriander Skaveli, Artefakt-Magier des Kunichreiches arbeitet derzeit an einem Gerät, welches die Quelle lokalisieren soll. Ardala hat sich in visionäre Trance begeben um auf spiritueller Ebene nach einer Lösung zu suchen.

Albaron: In Brandergart werden Vorbereitungen für die Abreise des Kunichs nach Chorraion getroffen. Er wird von 50 Mann der Bärengarde sowie einer Abordnung der Faust Pelors und der Lanze des Lichtes begleitet. Man hofft, bei Hofe des Dhuncaeirs [[Enaid McIngael Gehör zu finden und Informationen zur augenscheinlich problematischen Lage des Nachbarreiches zu erhalten.

Chorraion: Berichten zufolge ziehen zwei Ork-Armeen unbekannter Größe bereits eine Spur der Vernichtung durch Chorraion. Die nordöstliche Grenzfeste Thoms Hand fiel zuerst, es heisst der Angriff kam überraschend. Scheinbar nutzten die Orks die steilen Flanken des Amnuil-Gebirges als Deckung, und wandelten auf verschlungenen Pfaden, statt auf offenem Felde, ein sonst übliches Vorgehen um ihre Stärke zu demonstrieren.

Als nächstes überranten sie Caer Tarrak und stießen nach St Arindel vor. Das auf einer Felskuppe gelegene Kloster gilt jedoch als uneinnembar, dennoch versuchten die Orks es einzunehmen, wobei Steinschleudern und Ballisten zum Einsatz kamen. Die starken Mauern hielten jedoch stand und als die Dämonenbanner einen Ausfall wagten, fügten sie den Angreifern hohe Verluste zu und zerstörten sogar eine der Steinschleudern. Tags darauf zog die Hauptarmee der Orks nach Westen ab, zurück blieb eine etwa regimentstarke Besatzung, welche einen Ring um St. Arindel schloss. Der letzte Bericht endet mit der Belagerung und Eroberung Vlickens.

  • Weiter im Süden ist die Zahl der Verluste sogar noch höher. Die Stadt Himmelswasser am Tiefengrundsee, fiel praktisch ohne Gegenwehr in Feindes Hand. Die nächsten Ziele waren Caer Tingall, eine schwer befestigte Burg, ebenfalls an den Ufern des Tiefengrundsees gelegen. Die Orks griffen jedoch nur zum Schein von der Landseite aus, und eroberten die Festung durch ein Höhlensystem, welches unter der Wasserlinie in die Gewölbe des Caers Anschloss. Das Bergdorf Holmar wurde von einer kleineren Gruppe, die vom Heerwurm abgezweigt war, überrannt.
  • Vor dem Heironeus-Kloster Glendhain, vereinten sich die Orks wieder zu einer Streitmacht. Die Paladine des Ordens stellten sich zwar heldenmütig zum Kampf, wurden aber von der Übermacht gnadenlos niedergemacht.
  • Knapp eine Woche später standen die Orks vor Elvernesse. Die Situation der Stadt ist unklar, doch es heisst, ihre Mauern wurden noch nicht überwunden. Dennoch zog ein großer Teil der Orksarmee weiter und nahm Triddel. Die Stadt soll komplett dem Erdboden gleichgemacht worden sein, die Feuer brannten tagelang. Von Lichtenburg, der nächsten Stadt, liegen noch keine Berichte vor. Es ist anzunehmen, das die Orks noch mit der Brandschatzung Triddels beschäftigt sind oder auf dem Weg nach Lichtenburg sind.
  • Auch aus der Hauptstadt Chorraifaer gibt es Nachrichten: Der Hochkönig, Enaid McIngael dementiert jedes Gerücht, einer Orkinvasion. Seine Parole „In Chorraion gibt es kein Problem, das nicht auf chorraiische Art gelöst werden kann. Chorraier haben keine Probleme. Niemals“. Ein Mitglied des Hofstaates, das ihm öffentlich vorwarf, unter geistiger Umnachtung zu leiden, wurde von ihm eigenhändig an Ort und Stelle Enthauptet. Es war sein Cousin.
  • Dennoch umgibt er sich mit einem Beraterstab und lässt offenbar Truppen aus den Provinzen in Balinost und Brisenheim sammeln. Zum Schutze Chorraifaers werden jedoch keine Maßnahmen ergriffen.

„Die Hauptstadt ist der sicherste Platz in Chorraion, und Niemand, nicht einmal ein schmutziger Schwarzpelzfuss würde es wagen, vor seine Tore zu treten. Wer so etwas behauptet, den verlache und bespucke ich…“. Der Dhuncaeir ist sogar davon überzeugt, das es bald überhaupt keinen Grund mehr zur Sorge geben und er redet von Verbündeten. Doch Niemand im Reich scheint zu wissen, wen er damit meint!

JanuarFebruar 2012

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